Videokassetten-Digitalisierungs-Workflow

Ein hochwertiger und aufwändiger Prozess garantiert, das aus jeder Kassette das Maximum herausgeholt wird!
Volle Transparenz: mein Ablauf ist dokumentiert und meine Anlage kann bei mir besichtigt werden.

Schritt 1

Inspektion, Beurteilung, allfällige Reparatur oder Reinigung der Kassetten.

Schritt 2

Abspielen/Wiedergabe der Kassetten mit hochwertigen und professionellen Studio-Bandmaschinen.

Schritt 3

Bildkontrolle und Optimierung mit einem professionellen "Time Base Corrector" von DPS (Zeitkorrektur der Aufnahmen). Bei analogen Formaten.

Schritt 4

Analog-Digital-Wandlung (Quantisierung) in 10bit, über getrenntes Helligkeits- und Farbsignal (Y/C), oder Komponenten-Differenz-Signal.

Schritt 5

Capturing/Aufnahme, Archiv-File erstellen.

Schritt 6

Bearbeiten der Aufnahmen beim Sichtungsfile: Anfang und Ende Abschneiden, längere Bereiche ohne Aufnahme oder mit Fernsehaufnahmen entfernen, Bild beschneiden (schwarze Ränder, Bildstörungen), Ton optimieren (Lautstärke, Normalisieren).

Schritt 7

Konvertierung/Umwandlung in das entsprechende Format/Codec (Sichtungs-, Vorführ-File).

Schritt 8

Auspielung auf Festplatte/Datenträger oder/und Uebermittlung der Files mittels "swisstransfer".

Schritt 9

Kassetten und Datenträger sicher an dich zurücksenden (mit Post-Tracking-Nummer).

Schritt 10

Du kannst deine alten Aufnahmen Zuhause auf aktuellen Geräten geniessen, in Erinnerungen schwelgen und weist das sie mindestens für die nächsten Jahre sicher sind und angeschaut werden können!

Prozesse:

Analoge Videobänder:

Analoges Videoband S-VHS:

Bei DV-Formaten und bei Sony Beta-Formaten, werden die Aufnahmen über den digitalen 'iLink' resp. über SDI verlustfrei mit einer professionellen Bandmaschine in den Computer eingespielt:

Verschiedenste Bandmaschinen/Abspielgeräte stehen zur Verfügung:

Archiv-File ("Mutter-Film")

Die Digitalisierung erzeugt von jeder Kassette ein "rohes", unbearbeitets, relativ grosses File, im Container .mov, im Format Apple ProRes 422. Für hochwertigere Archivierungszwecke siehe hier.
Daraus wird das h264-Sichtungs-File erstellt, mit korrigierten Rändern (siehe unten), angepasstem Ton und Schnitt am Anfang und Ende, sowie bei längeren Passagen ohne Bild.

Das Archiv-File ("Mutter-File") bleibt für die Zukunft sicher gespeichert und wird Archiviert. Davon können dann beliebig viele Kopien in unterschiedlichsten Formaten und Codecs (inkl. DVD’s) erstellt werden.

Eine sichere Langzeitarchivierung über viele Jahre/Jahrzente kann eine Speicherung redundant auf Harddisks sein, im Idealfall aufbewahrt an mindestens zwei verschiedenen Standorten
(Raid-Speicher und/oder mind. 2 HD’s).

Bildstörungen, schwarze Ränder

Früher auf Röhrenbildschirmen, wurden die Bilder der Kassetten underscanned dargestellt. Das heisst sie wurden rundherum leicht beschnitten. Dadurch wurden Bildstörungen die zwangsläufig bei der Schrägspuraufzeichnung mehr oder weniger entstehen, kaschiert: z.B. das Flimmern am unteren Bildrand (Head Switching Noise). Bei der Digitalisierung wird nun aber der ganze Bildinhalt berücksichtigt, dadurch sieht man auch alle Störungen und schwarzen Streifen, die früher nicht sichtbar waren.

Beim h264 Sichtungs-, Vorführ-File in 16:9 wird das Bild so beschnitten, das diese "Fehler" nicht mehr zu sehen sind.

Das Archiv-File bleibt unberührt!

Professioneller Workflow

Beim professionellen  Workflow wird in der Regel ein unkomprimiertes höherwertiges Archiv-File erzeugt, nötigenfalls mit mehreren Durchläufen auf verschiedenen Geräten. Eine stetige Bildkontrolle und Optimierung des Abspiel-Prozesses (Bandanalyse, Reparatur, FM-Kopfsignal, etc.), garantiert das der Film nach den Vorgaben von Archiven hergestellt wird .

Der profesionelle, wesentlich aufwändigere und teurere Prozess eignet sich für Firmen, Vereine, Organisationen, Archive und Museen.

Digitalisiert wird weitgehend, wo möglich nach den Empfehlungen von memoriav.ch.

Digitalisierung in ein empfohlenes Archiv-Format (z.B. unkomprimierte 10bit-Videodateien, RGB im .mov- oder .mxf-Container).

Diese Dateien werden sehr gross, deshalb muss die Speicherung abgeklärt werden (pro 30min. SD-Film ca. 80GB). Eine Methode ist z.B. auch die neuerliche Auspielung oder das Ueberspielen  auf Digital Betacam-Band (biete ich an), oder das Speichern auf LTO-Bändern (externer Dienstleister).

Digital-Betacam-Bänder sind sehr haltbar und die Aufzeichnung ist nahezu verlustfrei (2:1).

Die Kosten für die Digitalisierung mit dem profesionelle Prozess hängen sehr stark von Art, Umfang und Zustand des Ausgangsmaterials und den qualitativen Ansprüchen an die Digitalisierung ab.
Deshalb mache ich hier immer eine individuelle, massgeschneiderte!

Ruf’ micht an: 079 300 83 36 oder info@kameraarbeiten.ch

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